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Pflanzgefäße
Terrakottagefäße

 

Die klassischen Pflanzgefäße aus Terrakotta gab es schon in den Gärten der italienischen Renaissance. Sie sind nach wie vor zweckmäßig und sehr beliebt.
 
Die Gefäße aus rotem oder gelbem, gebranntem oder unglasiertem Ton stammen vorwiegend aus der Toskana. Aber auch in weiter südlich gelegenen Regionen Italiens, Frankreichs und Spaniens werden Terrakotten hergestellt.
Die Gefäße werden meist handgefertigt und bestehen aus hochwertigem, bei hohen Temperaturen gebranntem Ton. Sie unterscheiden sich je nach Herkunft in Farbe, Form, Qualität und Gewicht. Neben dem äußerst ansprechenden Erscheinungsbild zeichnen sie sich die Gefäße dadurch aus, dass ihre gesamte  Oberfläche wasser- und luftdurchlässig ist, weshalb das Substrat darin  gleichmäßig austrocknet, der Wurzelbereich gekühlt wird und die Pflanzen darum besonders gut wachsen.

Daneben werden im Handel auch maschinell gefertigte Terrakottagefäße angeboten, die sich meist an hervorstehenden Presskanten erkennen lassen. Sie werden in der Regel vor dem Brennen nur kurz getrocknet, so dass zahlreiche Wasser- und Lufteinschlüsse in dem Rohling erhalten sind. Diese Einschlüsse entweichen während des Brennvorganges und machen den Rohling porös. Das spätere unschöne Ausblühen geht auf die viel zu kurze Trockenzeit zurück. Terrakotten von guter Qualität weisen solche Merkmale nicht auf.

Terrakottagefäße fallen nicht nur wegen ihres traditionsgemäßen Aussehens auf, dank ihres hohen Gewichts verfügen sie auch über eine gute Standfestigkeit. Nachteilig ist die Bruchgefahr beim Hantieren und Transportieren der Gefäße.

Weiteres zu Terrakottagefäßen ist hier zu finden.

 

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