| Die Gefäße werden meist
handgefertigt und bestehen aus hochwertigem, bei hohen Temperaturen gebranntem Ton. Sie
unterscheiden sich je nach Herkunft in Farbe, Form, Qualität und Gewicht. Neben dem
äußerst ansprechenden Erscheinungsbild zeichnen sie sich die Gefäße dadurch aus, dass
ihre gesamte Oberfläche wasser- und luftdurchlässig ist, weshalb das Substrat
darin gleichmäßig austrocknet, der Wurzelbereich gekühlt wird und die Pflanzen
darum besonders gut wachsen. Daneben werden im Handel
auch maschinell gefertigte Terrakottagefäße angeboten, die sich meist an hervorstehenden
Presskanten erkennen lassen. Sie werden in der Regel vor dem Brennen nur kurz getrocknet,
so dass zahlreiche Wasser- und Lufteinschlüsse in dem Rohling erhalten sind. Diese
Einschlüsse entweichen während des Brennvorganges und machen den Rohling porös. Das
spätere unschöne Ausblühen geht auf die viel zu kurze Trockenzeit zurück. Terrakotten
von guter Qualität weisen solche Merkmale nicht auf.
Terrakottagefäße fallen nicht nur wegen ihres
traditionsgemäßen Aussehens auf, dank ihres hohen Gewichts verfügen sie auch über eine
gute Standfestigkeit. Nachteilig ist die Bruchgefahr beim Hantieren und Transportieren der
Gefäße.
Weiteres zu Terrakottagefäßen ist hier zu
finden.
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