| Im Unterschied zu anderen
Kalksteinen entsteht Travertin durch Sinterung in Süßwasserquellen, also ohne Mitwirkung
von Lebewesen wie beispielsweise bei Muschelkalk. Regen löst aus Kalkgestein Bestandteile
heraus, die an Quellen wieder ausgefällt werden. Dabei können auch Fossilien im
Travertin eingeschlossen sein. Diese Fossilieneinschlüsse verstärken noch die natürlich
attraktive Erscheinung der Oberflächen. Seit der Antike wir Travertin im Bau
hochgeschätzt, und zwar aufgrund seines geringen Gewichtes, seiner leichten Bearbeitung,
seiner hervorragenden Wärmeisolierung und seiner einzigartigen ästhetischen Optik. Travertin überzeugt im Außenbereich unter anderem als
Terrassenplatten, Mauersteine, Trittsteine, Gartenbänke und Steinbrunnen. Das Material
lässt eine relativ einfache Verarbeitung zu. Bei Außenanlagen wird der Travertin meist
ungespachtelt verwendet. Naturbelassener, ungespachtelter Travertin ist frostbeständig.
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