| Der Wohngarten beginnt in
der Regel schon an der Terrasse, die den Sommer über das Leben vom Haus übernimmt.
Kinder können auf der Rasenfläche spielen und unter schattenspenden Bäumen lädt ein
weiterer ruhiger Sitzplatz zum Träumen ein. Dagegen werden Garten- oder Rasenenthusiasten
ihren Ziergarten bestenfalls von der Terrasse aus betrachten und nur auf angelegten Wegen
lustwandeln. Aber ganz egal wie intensiv jeder Wohn- und Ziergarten auch genutzt wird,
seiner Aufteilung kommt große Bedeutung zu. Eine große Rasenfläche aufgelockert mit
hohen Staudengräsern kann ein Highlight für den Betrachter sein. In Terrassennähe
bietet sich ein Steingarten an und an passender Stelle kann eine kleine Trockenmauer
anspruchslose Gewächse aufnehmen. Auch ein originelles Kräutergärtlein lässt sich
problemlos in einen Ziergarten integrieren. Natürlich
erfordert es nicht die Kenntnisse eines Gartenarchitekten, wenn es um die elementarsten
Regeln von Gruppenpflanzungen geht, dass höheres in den Hintergrund und niedriges nach
vorne gehört. Allerdings kann dieser Grundsatz durchbrochen werden, wenn ein besonders
attraktives Gehölz optisch betont werden soll. Größere Gärten lassen es auch durchaus
zu, eine kleine Baum- oder Strauchgruppe zum Mittelpunkt einer Anlage zu machen.
Aber wesentlich bei der Gartenplanung ist, dass stets die
Wandelbarkeit der Pflanzen mit ihrem Wuchs, den Blüheigenschaften, Farben und Formen
nicht nur berücksichtigt, sondern auch in die gesamte Gartengestaltung mit einbezogen
werden.
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