| Fortschreitende
Umweltzerstörung ließ in den letzten Jahren das ökologische Bewusstsein in breiten
Bevölkerungsschichten erwachen. Viele verspürten den Wunsch, im Garten wenigstens einen
kleinen Beitrag zur Rettung verlorener Biotope zu leisten. Von daher wurden bevorzugt
naturnahe Teiche angelegt. Diese unregelmäßig
gestalteten Teiche passen gut zu den weichen Linien der natürlichen Landschaft und sind
oft mit Wasserfällen und Wasserläufen verbunden. Ihnen schließt sich die Sumpfzone mit
einer etwa 30 cm tiefen Mulde an.
Dagegen sind architektonische Teiche von quadratischer,
runder oder rechteckiger Form. Sie sehen optisch gut in Hausnähe aus, denn die einfachen
Formen harmonieren oft mit dem Verlegungsmuster befestigter Flächen. Bei dieser Form
lässt die Kante eines erhöhten Teiches eine Nutzung auch als Sitzfläche zu.
In der Regel lässt sich ein Teich in jedem Bereich des
Gartens anlegen, aber an an einem offenen, sonnigen Platz bleibt er länger sauber und
erfreut durch seine spiegelnde Oberfläche. Ein optimaler Standort liegt sonnig bis
halbschattig, so dass die ganze Bandbreite an Wasser- und Sumpfpflanzen zur Gestaltung
ausgenutzt werden kann.
Im Handel werden auch Kunststoffteichbecken aus Polyethylen
oder glasfaserverstärktem Kunststoff angeboten, die besonders haltbar und relativ leicht
aufzustellen sind.
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