| In großer Formfalt
erscheinen die Yukimi- oder "Schneebetrachtungs-" Laternen, die sich durch einen
breiten Schirm auszeichnen und auf vier Beinen stehen. Die Laterne verdankt ihren
Namen wohl dem Umstand, dass sie am schönsten anzusehen war, wenn auf ihren schirm
Schneeflocken rieselten. Der obere Teil -der
niedrigen, dreigeteilten Laterne- sollte den Himmel symbolisieren, der mittlere -mit der
Flamme- den Menschen und der Sockel die Erde darstellen.
Bezüglich ihrer geringen Leuchtkraft haben die
Steinlaternen eher einen dekorativen Anspruch zu erfüllen, dennoch müssen sie bei ihrer
Platzierung auch praktischen Aspekten genügen.
Die ästhetischen Objekte finden ihren Platz am Teichufer
und Bachlauf in normalen Gärten. Ebenfalls apart kommen diese Laternen zur Geltung, in
einer Kombination mit Zier- oder Feuerahorn aber auch halbhohe Koniferen sind schöne
Begleiter.
Die Herstellung der vielfältig gestalteten Laternen ist
ein bis heute in Japan geachtetes und verbreitestes Handwerk, denn die modernen
Residenzgärten haben zudem diese äußerst dekorativen Elemente von den Teegärten
übernommen.
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