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Japanisch inspirierte Gärten
Steinlaterne "Yukimi"

 

Steinlaterne 'yukimi'
 
Entstanden ist die Steinlaterne als Votivlampe vor den Hallen buddhistischer Tempel. Ohne Bindung an die Religion, ist die Gartenlaterne heute ein reines Dekorationsobjekt.
In großer Formfalt erscheinen die Yukimi- oder "Schneebetrachtungs-" Laternen, die sich durch einen breiten Schirm auszeichnen und auf  vier Beinen stehen. Die Laterne verdankt ihren Namen wohl dem Umstand, dass sie am schönsten anzusehen war, wenn auf ihren schirm Schneeflocken rieselten.

Der obere Teil -der niedrigen, dreigeteilten Laterne- sollte den Himmel symbolisieren, der mittlere -mit der Flamme- den Menschen und der Sockel die Erde darstellen.

Bezüglich ihrer geringen Leuchtkraft haben die Steinlaternen eher einen dekorativen Anspruch zu erfüllen, dennoch müssen sie bei ihrer Platzierung auch praktischen Aspekten genügen.

Die ästhetischen Objekte finden ihren Platz am Teichufer und Bachlauf in normalen Gärten. Ebenfalls apart kommen diese Laternen zur Geltung, in einer Kombination mit Zier- oder Feuerahorn aber auch halbhohe Koniferen sind schöne Begleiter.

Die Herstellung der vielfältig gestalteten Laternen ist ein bis heute in Japan geachtetes und verbreitestes  Handwerk, denn die modernen Residenzgärten haben zudem diese äußerst dekorativen Elemente von den Teegärten übernommen.

 

Japanisch inspirierte Gärten

 

 

 

 

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