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Japanisch inspirierte Gärten
Steinlaterne "Kasuga"

 

Steinlaterne 'Kasuga'
 
Die steinerne Laterne war mit der buddhistischen Baukunst nach Japan gekommen. Sie fand nicht nur in Shinto-Tempeln Verwendung, sie war auch seit dem 16. Jahrhundert ein unerlässliches Zubehör des Teegartens.
Die Laternen hatten praktische Zwecke zu erfüllen. Sie wurden bei Einbruch der Dämmerung angezündet, um nicht nur den Gästen den Weg zu zeigen, auch beleuchteten sie den Garten bei der von Abend bis Morgen dauernden nächtlichen Teezeremonie, dem sogenannten "Nächtlichen Erzählen".

In alten Gartenbüchern ist zu lesen, dass die Laterne in dunklen Nächten ausreichend Helligkeit verbreiten muss, um ein Stolpern der Gäste zu vermeiden, dagegen soll in hellen Mondnächten ihr Licht gedämpft sein. "Denn das Laternenlicht darf die Dunkelheit nicht stören, sondern nur deren Zauber unterstreichen und die Nacht Nacht sein lassen."

Die steinerne Laterne ist in fünf Teile gegliedert, dem Schirm -kasa-, der Lichtquelle -hibukuro-, dem Mittelteil -chudai-, dem Stamm -sao- und dem Sockel -gedai-. Diese Thema bildete die Grundlage einer Fülle von Variationen, der japanischen Steinbildhauerei. Die Laternenverzierung war häufig mit buddhistischer Symbolik verbunden. So war der Lotos ein beliebtes Motiv, dessen Blütenblätter Sockel und Mittelteil dekorierten, während die Spitze als Lotosknospe gestaltet war.

 

 

Japanisch inspirierte Gärten

 

 

 

 

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