| Die einfachste Lösung ist
einen bestehenden Swimmingpool umzubauen. Dazu muss die benötigte Fläche für den
Pflanzbereich mindestens halb so groß wie die des Schwimmbereichs sein, damit die
Pflanzen ihre Aufgaben der Reinigung auch ausreichend erfüllen können. Dabei ist es
gleichgültig ob der Klärbereich nur an eine Seite des Pools anschließt oder aber das
Becken umgibt. Die Gestaltung richtet sich nach dem verfügbaren Platz und muss mit der
gesamten Gartenanlage harmonieren. Schöner ist
natürlich ein neu angelegter Schwimmteich. Etwa 50 bis 70% der Wasseroberfläche sind
Regenerationsbereich, dicht mit Röhricht, Sumpf- und Unterwasserpflanzen bewachsen. Hier
steht das Naturerlebnis im Vordergrund, denn der naturnahe Schwimmteich bietet jede Menge
Beobachtungsmöglichkeiten. Auch einem Frosch oder Molch beim Schwimmen zu begegnen,
gehört einfach dazu.
Ein Schwimmteichtyp mit geringer Technik wird mit einer
einfachen Umwälz-oder Solarpumpe ausgestattet, die mehrere Stunden am Tag läuft. Sie
wälzt jedoch maximal 10-25% des Wasservolumens um. Über einen Wasserfall oder einen
Bachlauf gelangt das Wasser ungefiltert zurück in den Teich.
Die Regenerationszone beträgt etwa 50% und ist deutlich vom Badebereich abgegrenzt, das
Pflanzenwachstum wird aktiv begrenzt durch Zurückschneiden und Auslichten.
Eine weitere Variante unterscheidet sich nur durch die natürliche Wasseraufbereitung und
einen kleinen bepflanzten Regenerationsbereich vom herkömmlichen Pool. Hier werden nur
wenige Pflanzen eingesetzt, die sich kaum ausdehnen. Nur etwa 33% der Wasserfläche ist
als Regenerationsbereich bepflanzt. Meist sind Seerosen, Unterwasserpflanzen und
Röhrichtpflanzen in genügender Anzahl vorhanden. Bei diesen Schwimmteichen übernimmt in
erster Linie die Technik die Wasserreinigung. Dafür ist ein aufwändiges Drainage- und
Ansaugsystem notwendig. Der Großteil des Wassers wird mit einer relativ starken Pumpe,
Skimmern, Überlaufrinne und Filter gereinigt.
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