| Wichtig sind ausgedehnte
Sumpf- und Flachwasserzonen sowie eine natürliche Randgestaltung mit kleinen Buchten,
Steinanhäufungen oder Pflanzen. Sie bieten ideale Lebensbedingungen und Verstecke für
Kleinlebewesen und Amphibien. Fische sollten erst in Naturteichen ab 20 qm eingesetzt
werden, da sie die übrigen Lebewesen stark dezimieren Der Naturteich ist ein Refugium für einheimische Pflanzen und Tiere, die sich
hier ungestört entwickeln und vermehren können. Ist er richtig angelegt, sind technische
Hilfsmittel zur Sauerstoffzufuhr und Filter nicht nötig. Die Pflegemaßnahmen
beschränken sich auf das Auslichten von Pflanzen, Reinigen und Schlamm absaugen.
Bei der Gestaltung ist darauf achten, dass ein kleiner
Teich keine zu starken Ausbuchtungen hat, das wirkt unnatürlich. Beispielsweise kann das
Umfeld mit dem Erdaushub als flacher Hügel gestaltet werden und als Kontrast dazu ein
hübscher Steingarten an. In größeren Gärten sollte auch das Umfeld natürlich angelegt
werden, indem das Gewässer teilweise in Sumpflandschaft übergeht, die sich nahtlos in
andere Gartenbereiche einfügen.
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