| Steine, Treibholz, und
Pflanzen bilden die Grundlage nachempfundener organischer Formen. Blumen spielen zwar eine
Rolle, sind jedoch den zentralen Elementen Wasser und
Stein untergeordnet. Gartensteine werden -im Gegensatz zu vielen Steinen in der Natur-
stets zum Teil in die Erde eingegraben. Neben den oft bizarr geformten Natursteinen finden
sich auch künstlich bearbeitete Steinelemente wie Vogeltränken oder Sitzbänke. Ein
weiteres Gartenzubehör ist die steinerne Laterne, ursprünglich auch ein Bestandteil des
Teegartens, wo sie in den Abendstunden mit ihrem gedämpften Licht bezauberte. In den
Residenzgärten spielt sie meist nur noch eine dekorative Rolle. Beliebt ist das Nachahmen von Wasserläufen und -fällen aus
großen, abgerundeten Steinen. Der Zen-Gärtner setzt Wasserfälle ein, um Energie
fließen zu lassen. In Japan werden sie allerdings nur von großen Garten-Meistern
angelegt, die sich mit Wasserfällen in der Natur bestens vertraut gemacht haben. Dazu
gehört die Frage, ob für den Garten ein- oder mehrstufige Kaskaden besser geeignet
sind.
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